Die Schweizer Konjunktur ist in der Abkühlungsphase

Die Prognose eines Wirtschaftszeitraumes ist für ein Land eine enorm wichtige Standortbestimmung. Diese Prognose wird zumeist zu Beginn eines Jahres erstellt und im Verlauf des Jahres von Ökonomen immer wieder korrigiert. So ist das jetzt auch in der Schweiz, denn die Bundes-Ökonomen haben ihre Prognose für die Schweiz gesenkt.

Nach Erwartungen der Experten wird das Jahr 2019 bei Weitem nicht so positiv verlaufen wie das abgelaufene Jahr 2018. Die Schweizer Wirtschaft wird zu stark von der derzeitig extrem angeschlagenen Weltwirtschaft beeinflusst. Die Seco (Staatssekretariat für die Wirtschaft) hat das Bruttoinlandsprodukt Wachstum nur noch auf 1,1 Prozent prognostiziert. Damit ist ein mittelstarker Rückgang im Vergleich zu der Dezember 2018 Prognose, die noch auf 1,5 Prozent beziffert wurde, zu verzeichnen.

Der gebremste Schweizer Aussenhandel ist einer der Gründe für den prognostizierten Rückgang. Die Investitionstätigkeiten der Schweizer Unternehmen passt sich der angeschlagenen Wirtschaft natürlich an, sodass eine deutliche Abkühlung zu verspüren ist.

Derzeitig ist die Schweiz nur sehr knapp einer sogenannten technischen Rezension entgangen. Eine technische Rezension besagt, dass zwei Quartale eines Wirtschaftsjahres negative Wachstumsraten zeigen. Die Schweiz hat jedoch im letzten Quartal eine negative Wachstumsrate von 0,2 Prozent gehabt während es im Vorquartal noch einen Wert von 0,3 Prozent gab.